Wie die Verfahren arbeiten
FDM (Fused Deposition Modeling) extrudiert geschmolzenes Filament Schicht für Schicht — robust, günstig, großer Bauraum (bei uns 350 × 350 × 350 mm). SLA (Stereolithographie) härtet flüssiges Photopolymer-Harz punktgenau mit UV-Licht — feinste Details, glatte Oberflächen, kleinerer Bauraum (192 × 120 × 200 mm).
Genauigkeit und Oberfläche
SLA erreicht Toleranzen von ±0,05–0,1 mm und nahezu schichtfreie Oberflächen — ideal für Sichtteile, Feinmechanik und Passform-Muster. FDM liegt bei ±0,1–0,3 mm mit sichtbaren Schichtlinien, die sich bei Bedarf durch Schleifen und Lackieren veredeln lassen.

Festigkeit und Material
FDM-Teile aus ABS oder PETG sind mechanisch belastbar und temperaturbeständig — echte Funktionsteile. Standard-SLA-Resins sind spröder und altern unter UV-Licht; ihre Stärke ist die Präzision, nicht die Dauerbelastung.
Die Faustregel
Funktion → FDM, Präzision und Optik → SLA. Und oft ist die Kombination am stärksten: SLA-Designmuster für die Freigabe, FDM-Kleinserie für den Einsatz.
- ▸Belastbares Funktionsteil, Ersatzteil, Vorrichtung → FDM
- ▸Sichtteil, Feinmechanik, Verzahnung, Gehäusemuster → SLA
- ▸Transparentes Bauteil → SLA Clear Resin
- ▸Große Bauteile → FDM (5× größerer Bauraum)
Fragen zu Ihrem Projekt?
Wir beraten kostenlos zu Material, Verfahren und Kosten — Angebot innerhalb von 24 Stunden.
