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Nachbearbeitung· 9 min Lesezeit

Oberflächenqualität optimieren: Nachbearbeitung von 3D-Drucken

Ab Drucker ist ein 3D-Druck selten ein Sichtteil. Mit der richtigen Nachbearbeitung wird aus einem funktionalen Druck ein Bauteil, dem man das Verfahren nicht mehr ansieht. Diese Techniken setzen wir in der Veredelung ein (ab 5 € pro Teil).

Oberflächenqualität optimieren: Nachbearbeitung von 3D-Drucken

Stützen entfernen und verputzen

Der erste Schritt jeder Nachbearbeitung: Stützstrukturen sauber entfernen und Ansatzpunkte verschleifen (bei uns ab 3 € pro Teil). Bei SLA-Teilen folgt das Aushärten unter UV-Licht für die volle Endfestigkeit.

Schleifen und Füllern

FDM-Schichtlinien verschwinden durch Nassschleifen in aufsteigender Körnung (240 → 400 → 800). Für lackierfertige Flächen kommt füllernder Grundierspray dazu, der Restlinien auffüllt — das Standardvorgehen für Sichtteile und Messemodelle.

Lackieren und Beschichten

Nach dem Füllern sind 3D-Drucke wie jedes Kunststoffteil lackierbar — von Seidenmatt bis Hochglanz, auf Wunsch in RAL-Farben. Clear-Resin-Teile lassen sich durch Klarlack-Polieren nahezu glasklar finishen.

Wann sich Veredelung lohnt

Nicht jedes Teil braucht Politur: Funktionsteile im Verborgenen bleiben unbehandelt am wirtschaftlichsten. Bei Kundenmustern, Gehäusen und Messeexponaten dagegen entscheidet die Oberfläche über den Eindruck — hier rechnet sich jeder Veredelungsschritt.

#Nachbearbeitung#Oberfläche#Qualität

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