Schritt 1: Vorbereitung des Objekts
Glänzende, transparente oder tiefschwarze Oberflächen reflektieren das Streifenlicht des Scanners unkontrolliert. Ein hauchdünnes, rückstandsfrei entfernbares Mattierungsspray löst das Problem. Referenzmarken helfen bei großen Teilen, Teilscans präzise zu verbinden.
Schritt 2: Der Scan
Unser Structured-Light-Scanner projiziert Streifenmuster auf das Objekt und errechnet aus deren Verzerrung die Oberflächengeometrie — mit bis zu 0,02 mm Auflösung. Mehrere Ansichten werden automatisch zu einer vollständigen Punktwolke registriert.
Schritt 3: Von der Punktwolke zum Mesh
Die Rohdaten enthalten Millionen Messpunkte, aber auch Rauschen und Löcher. In der Aufbereitung bereinigen wir Ausreißer, schließen Fehlstellen und erzeugen ein wasserdichtes STL-Mesh — direkt druckbar für Reproduktionen.
Schritt 4: Optional — die CAD-Rekonstruktion
Wer das Teil ändern, bemaßen oder konventionell fertigen will, braucht mehr als ein Mesh: Beim Reverse Engineering rekonstruieren wir Regelgeometrien (Ebenen, Zylinder, Bohrungen) zu einem parametrischen STEP-Modell — die Basis für Konstruktion und CNC-Fertigung.
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