FIXING·IT
3D-Scan· 12 min Lesezeit

3D-Scan: Von der Idee zum digitalen Modell

Vom physischen Bauteil zur druckbaren Datei führen vier Schritte: Vorbereitung, Scan, Datenaufbereitung und — je nach Ziel — CAD-Rekonstruktion. Wir zeigen den Weg an einem realen Beispiel.

3D-Scan: Von der Idee zum digitalen Modell

Schritt 1: Vorbereitung des Objekts

Glänzende, transparente oder tiefschwarze Oberflächen reflektieren das Streifenlicht des Scanners unkontrolliert. Ein hauchdünnes, rückstandsfrei entfernbares Mattierungsspray löst das Problem. Referenzmarken helfen bei großen Teilen, Teilscans präzise zu verbinden.

Schritt 2: Der Scan

Unser Structured-Light-Scanner projiziert Streifenmuster auf das Objekt und errechnet aus deren Verzerrung die Oberflächengeometrie — mit bis zu 0,02 mm Auflösung. Mehrere Ansichten werden automatisch zu einer vollständigen Punktwolke registriert.

Schritt 3: Von der Punktwolke zum Mesh

Die Rohdaten enthalten Millionen Messpunkte, aber auch Rauschen und Löcher. In der Aufbereitung bereinigen wir Ausreißer, schließen Fehlstellen und erzeugen ein wasserdichtes STL-Mesh — direkt druckbar für Reproduktionen.

Schritt 4: Optional — die CAD-Rekonstruktion

Wer das Teil ändern, bemaßen oder konventionell fertigen will, braucht mehr als ein Mesh: Beim Reverse Engineering rekonstruieren wir Regelgeometrien (Ebenen, Zylinder, Bohrungen) zu einem parametrischen STEP-Modell — die Basis für Konstruktion und CNC-Fertigung.

#3D-Scan#Reverse Engineering#Anleitung

Fragen zu Ihrem Projekt?

Wir beraten kostenlos zu Material, Verfahren und Kosten — Angebot innerhalb von 24 Stunden.

← Alle Artikel